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Fasching 2013: Wiener Wirtschaft rechnet mit 120 Mio. Euro Umsatz in Ballsaison

Opernballplakat 2013 von Vanessa Sannino
(c) Vanessa Sannino / Edition Lammerhuber

Mit 490.000 Menschen werden dieses Jahr um 15.000 Personen mehr Bälle in Wien besuchen. Zusätzlich steigen die Pro-Kopf-Ausgaben und der erwartete Umsatz auf 120 Mio. Euro“, sagt Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, unter Verweis auf eine aktuelle Umfrage der KMU Forschung Austria im Auftrag der WK Wien.

Rekord bei Wiener Bällen

Die Ballbegeisterung nimmt in den letzten Jahren kontinuierlich zu. 280.000 Wiener (Vorjahr: 270.000) werden in der laufenden Saison einen Ball besuchen. Jeder Vierte davon wird sogar auf mehreren Bällen tanzen.

So ist in Summe mit insgesamt 375.000 Besuchern allein aus Wien und zusätzlich mit 115.000 Gästen aus den Bundesländern und aus dem Ausland zu rechnen. In Summe werden somit rund 490.000 Gäste Bälle besuchen.

Bei den Ausgaben zeigen sich leichte Unterschiede - je nachdem, woher die Ballgäste kommen: In Summe werden von den Wiener Besuchern rund 90 Millionen (240 Euro pro Kopf) ausgegeben.

Auch bei den Gästen aus den Bundesländern und dem Ausland ist mit durchschnittlich höheren Ausgaben zu rechnen.

So planen Gäste aus den Bundesländern 255 Euro ein, Gäste aus dem Ausland sogar 275 Euro. Im Schnitt planen die Besucher 245 Euro (Vorjahr: 235 Euro) inklusive Vorbereitung auf die Ballnacht auszugeben. Das ergibt einen Gesamtumsatz von 120 Millionen Euro.

Ausgaben der Wiener im Detail

Im Detail sind direkte Ausgaben von 115 Euro für Ballkarten und Tischreservierung, Speisen und Getränke geplant. Unmittelbar vor dem Ball geben die Wienerinnen und Wiener 55 Euro für Taxifahrten, Friseurbesuch, Kosmetik und Abendessen aus. Tanzkurse, neue Ballgarderobe, neue Schuhe, Accessoires und Modeschmuck sind zusätzliche 70 Euro wert.

Zusätzliches Detail: Die KMU Forschung Austria rechnet in der heurigen Ballsaison mit 89.000 ball-bezogenen Nächtigungen. Die erwarteten Einnahmen durch diese Nächtigungen und Aufenthalte liegen bei rund 30 Mio. Euro.

Unmittelbare Ausgaben für Ballbesuch steigen

230 Euro werden durchschnittlich pro Kopf investiert, zehn Euro mehr als im Vorjahr. An direkten Ausgaben planen die Wiener Ballbesucher in der kommenden Saison rund 39 Millionen Euro für Ballkarten und Tischreservierungen sowie für Speisen/Getränke am Ball.

Für neue Ballgarderobe, Schuhe und Accessoires/Schmuck werden Ausgaben in der Höhe von 20 Mio. Euro erwartet.

Für den Friseurbesuch und die Kosmetikbehandlung, das Abendessen vor dem Ballbesuch, Taxifahrt und Tanzschulkursbesuche investieren die Wiener nochmals rund 21 Mio. Euro.

Vorbereitungen vor dem Ball entwickeln sich unterschiedlich

Ein Ballbesuch ist immer auch ein wenig Verwöhn-Programm: Wie schon im Vorjahr plant die Hälfte aller Damen einen Friseurbesuch fest ein. Die Zahl jener Ballbesucherinnen, die sich professionell beim Thema Make-Up unterstützen lassen, ist mit 10 Prozent gleich hoch wie im Vorjahr.

25 Prozent planen, sich eine neue Ballgarderobe zuzulegen (oder auszuleihen), ebenso viele möchten in Accessoires investieren. Mit 5 Prozent der Befragten ist, wie auch im Vorjahr, die Bereitschaft, sich unter professioneller Anleitung bei Tanzkursen vorzubereiten, eher gering.

Ranking der beliebtesten Bälle

Mit Jahreswechsel beginnt die Hochsaison bei den Wiener Bällen. Im Ranking der beliebtesten Bälle spiegelt sich die Vielfalt der Wiener Ballsaison: An erster Stelle findet sich laut Umfrage der traditionsreiche Opernball (7.2.2013). Aber auch der Philharmonikerball (24.1.2013), der Jägerball (28.1.2013), der Kaffeesiederball (8.2.2013) sowie der Juristenball (9.2.2013) zählen zu den beliebtesten Bällen in Wien.

Und laut Auskunft der Ballveranstalter können sie schon zu Beginn der Ballsaison auf sehr zufriedenstellende Besucherzahlen blicken.

Bei den Beweggründen einen Ball zu besuchen, bleiben die Wienerinnen und Wiener traditionell. Für 75% der Befragten ist das einzigartige Flair und Ambiente der Wiener Bälle ein Hauptgrund. Aber auch die elegante Ballkleidung sowie die Mitternachtseinlage zählen zu den Highlights.

Die heurigen Frisuren- und Modetrends

Weg von ungezähmten hochgesteckten Locken und hin zu mehr Volumen. Das ist auch der Trend für die bevorstehende Ballsaison. Sauber gekämmte extravagante Hochsteckfrisuren machen den Besuch beim Friseur unumgänglich. Um Üppigkeit und Volumen zu erzielen, kommen Füllmaterialien und Haarteile zum Einsatz. „Big-Hair“ heißt der neue Look!

Eine Rückkehr zu klassischen Farben und Stoffen erwartet das Wiener Bekleidungsgewerbe. Heuer dominieren neben den klassischen Farben - Schwarz und Silber - vor allem Rottöne, Rosé, Smaragdgrün und Royalblau. Große Roben mit Pailletten, Stickerei und funkelnden Kristallen stehen ebenfalls ganz oben.

Ballklassiker in den Tanzschulen

Wenngleich nur für 65% das Tanzen ein Grund für den Besuch eines Balls ist, lieben die Wiener das Tanzen. Vor allem schätzen sie die klassischen Tänze. Die Wiener Tanzschulen registrieren eine Konzentration auf Walzer und Foxtrott sowie eine Neigung zu lateinamerikanischen Tänzen wie Tango, Salsa oder Balbao.

Quelle: Wirtschaftskammer Wien www.wko.at

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